Fast wie Erotik, nur mit dieser Ergänzung E [-r +s] o (t) +er (ik)

Moin, moin.

 

Die Überschrift soll natürlich abschrecken, denn mal wieder ist hier vieles Interessantes zu entdecken, beispielsweise so etwas wie Erkenntnisse oder persönliche Erfahrungen die ich gesammelt habe, die Dir eventuell auf Deinem Weg entweder eine Last oder eine helfende Hand sein dürften, die Du aber bitte nicht für Schandtaten missbrauchst.

(Eigentlich wollte ich den Blog hier so unpolitisch halten wie’s nur geht – mal probieren. Oh wow, hat ja super geklappt, haha! Armlänge….)

Wir schreiben das Jahr 2016, inmitten einer Ära der Gier, Karrieregeilheit, Selbstbestimmung bis hin zur Selbstverstümmelung und dem großen Traum etwas Großartiges zu erreichen. Komplett verblendet und teilweise auch verblödet von der Röhre machen sich die Menschen dann auf den Weg zu Ruhm und Reichtum, zum Beispiel bei Farmville, ätsch. Es gibt schon einen Grund warum die Reichen so viel Knete haben, das liegt daran dass sie geizig sind, wer also viel Geld haben möchte, sollte schnellstens seine Freunde loswerden und anfangen jeden Cent zu sparen, solange bis er seine Million zusammen hat, one point million cents, das sind dann 10.000 Euro was für den durchschnittlichen Bürger schon eine Menge Asche ist, aber ausreichend um sich toll zu fühlen.

– ONE MILLION CENTS –

Was würde ich mit so viel Geld machen? Wahrscheinlich würde ich es ausgeben… für Essen.

Kommen wir nun endlich zum heutigen Thema, es geht um … tada …

BENEIDEN & GÖNNEN

…und ich sage Dir es gibt nur PLUS oder MINUS, den Menschen denen das hier am Arsch vorbeigeht, die sind sowieso depressiv, zugekifft, vollgepumpt mit Drogen oder weiß der Teufel, irgendeiner will eigentlich immer irgendetwas haben, gibt da so viele Dinge die begehrenswert sind, für jeden ist was dabei. Wir haben also die Möglichkeit jemandem etwas zu gönnen oder ihn darum zu beneiden, geht aber beides? Frag mich doch nicht, bin eine Denkfabrik, das heißt nicht dass ich zu irgendwelchen Entschlüssen komme(n muss). Von Herzen Gönnen setzt GÜTE voraus und NEID einen MANGEL im eigenen SEIN. Materiell bedingter Mangel existiert nur wenn es um Existenzbedürfnisse geht, zum Beispiel ein warmes Bett, ein Kühlschrank, eine funktionierende Küche, usw.

Die Bewunderung ist die Faszination welche jedoch selektiv ausgelebt, zu einem hammerhart fiesen Ergebnis kommen kann, folgendes Beispiel sollte es Dir konkret schildern können:

Du hast ein verdammt gutes Aussehen (Geile Ische!) und man schätzt Dich aufgrund Deines Humors (Lachst über Pimmelwitze), Du bist wahrlich eine beliebte Frohnatur (Blicke von allen Seiten die Deine wippenden Brüste begutachten)! Nun hast Du da diesen Freund, er mag Dich wirklich (Steht auf Dich) und hat Dir das eine oder andere Mal schon einen ’netten‘ Blick zugeworfen (Oder seine Taschentücher die er Dir zuliebe sammelt). Da Du jedoch eine vorsichtige Person bist, machst Du ihm vorsichtig klar („Verpiss Dich“), dass er bei Dir keine Chancen hat und Du überhaupt keine Lust auf so etwas hast, er darf ruhig seine Faszination aufrecht erhalten, jedoch nicht zu aufdringlich werden. Über Monate oder gar Jahre seid Ihr miteinander befreundet, da tritt ein neuer Mann in Dein Leben in den Du Dich verliebst, der andere Freund von Dir jedoch – nennen wir ihn Otto -, dem passt das überhaupt nicht.

– Jetzt hat OTTO ein Problem –

OTTO mag es nicht wenn er sich die Aufmerksamkeit mit diesem Werner (Auch ein cooler Name) teilen muss, also beschließt Otto eifersüchtig zu werden, weil bei ihm sein ohnehin schon vorhandener Mangel richtig, richtig wehtut. Er setzt Dich unter psychischen Druck, schreibt Deiner Mutter Drohbriefe und Du musst sein Scheißgesicht jeden Tag in der Schule ertragen, er lauert Dir auf, hat Dein Handy angezapft und weiß immer wo Du bist. Werner hat sich wieder von Dir verabschiedet, weil ihm das zuviel geworden ist, nun stehst Du wieder alleine da, was machst Du? Rufst Du die Polizei weil Otto Dich immer noch belästigt? Was ist wenn er Deiner Mutter wirklich etwas antun will? Ein Glück, Du weißt ja nichts davon dass Deine Mutter mir gerade davon erzählt, dass Ihr belästigt werdet, haha.

NEID = MANGEL / GÜTE = ÜBERSCHUSS AN ZUFRIEDENHEIT

So sehen wir dass Bewunderung durchaus in eine Sucht oder Abhängigkeit umschlagen kann, wenn der Schwärmer eine gestörte Persönlichkeit hat, was leider sehr viele haben, merkt man ja daran wie giftig die Menschen heutzutage sind. Wer glücklich ist muss nicht wehtun oder? Aber die Unglücklichen tun so weh…

 

Abschluss:

Gönnt Euch, Neid ist eine Schwäche.

 

PS:
Im Moment wird viel gegen Muslime gehetzt und wer hetzt wird zerfetzt, also Fresse, jetzt! ❤

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3 Kommentare

  1. hutschreiber · Januar 13, 2016

    Ich lach auch über pimmelwitze

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  2. Kerstin · Januar 14, 2016

    Hey,

    „Wir haben also die Möglichkeit jemandem etwas zu gönnen oder ihn darum zu beneiden, geht aber beides?“

    Ich, für meinen Teil, glaube, nein! Ich weiss, dass das durchaus geht.
    So mancher Mensch, den ich kenne(inkl. myself) kann sich den Ast abfreuen für die Erfolge und schönen Erlebnisse der anderen, besonders geliebeter und wertgeschätzter Menschen(Ich erwarte in dieser kapitalistischen und Ego orientierten Welt nicht, dass das jeder kann; geschweige denn dass der Großteil der Menschheit in der Lage ist, sich für das Glück vollkommen fremder zu freuen) und gleichzeitig denken:’Ich wünschte, ich könnte ähnlich tolles auf die Beine stellen. Oder: ‚ Wow, der neue Freund meiner Nachbarin ist wirklich toll, ich wünschte, ich würde auch so jemand kennenlernen.“ Und das alles, ohne zu missgönnen, ohne den Gedanken:“ Warum er/sie und nicht ich?“
    Das ist kein Neid, sondern Sehnsucht nach etwas oder jemandem.
    Dennoch sollte man bedenken, dass man, sobald man aufhört, sich und sein Leben mit dem, meist nur auf den ersten Blick besseren Leben(denn jeder hat sein Päckchen zu tragen, nur halt jeder ein anderes) der Anderen zu vergleichen, erst dann das Glück am Rande des eigenen Weges zu erkennen und schätzen lernt.

    Deswegen unterschreibe ich deinen Satz: „Von Herzen gönnen setzt GÜTE voraus, und NEID einen Mangel im eigenen SEIN.“, möchte aber anfügen, dass der Mangel im eigenen SEIN nicht zwangsläufig zum Mangel an Güte des jenigen sein muss.

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    • maulreiz · Januar 14, 2016

      Bestätigt und für gut befunden. Danke für Deine ausführliche Teilnahme. Ich kann Dir in den Punkten die du aufgezählt hast nur Recht geben. 🙂

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