Nimm Dir die Zeit! – Ein Statement

Hallo meine lieben Freunde.

 

Heute geht’s um die Zeit.

Was mir wirklich aufgefallen ist mit der ZEIT, dass wir immer weniger von ihr haben bzw. trifft man immer öfters auf Menschen, die nicht genug davon haben und sich mit sich selbst beschäftigen.

„Zeit ist Geld“, sagt der Volksmund. So mag es auch sein, jedoch kann man eine Auszeit nehmen oder sich für ein Gespräch Zeit nehmen, um sein soziales Bedürfnis zu stillen oder neue Kontakte zu knüpfen, andere weiter zu entwickeln, wie dem auch sei.

Ich für meinen Teil empfinde es als sehr wichtig, dass man auf die eigentlichen Dinge im Leben Acht gibt, wie z. B. seine Umgebung und die zwischenmenschlichen Kontakte zu pflegen, so kommen wir nun auch zum Schwesterthema, der Kommunikativität.

Vielen mag es aufgefallen sein, dem Hauptteil aber denke ich eher weniger. Wir treiben uns stets und ständig in sozialen Netzwerken herum, sind permanent online in WhatsApp, Facebook IM, whatever. Der Punkt ist, wie oft trifft man denn noch – um kurz auf ein vorheriges Thema zurückzukommen – auf die Menschen die wirklich ansprechbar sind, bei denen man das Gefühl hat, sie würden einem zuhören und das mit Aufmerksamkeit oder – ich mag es kaum aussprechen – Konzentration!

Macht Euch mal Gedanken, wie tiefsinnig sind Eure Gespräche, wer und wieso nimmt man sich Zeit um ohne beschäftigt zu sein, eine knackige/erfrischende Unterhaltung zu führen? Wie viele Zuhörer gibt es, bei dem Eure Worte keinen „Durchfall“ erleiden?

Persönlich komme ich erst abends zur Ruhe und ich finde das ist überhaupt die Zeit der Regeneration, um sich vom Alltag zu erholen, aber auch um das innige Bedürfnis nach Mitteilung zu stillen, wobei ich sagen muss, dass so manch einer ja fähig ist sich auch am Tag vernünftig und in Ruhe zu unterhalten, sich über spezielle Thematiken auszutauschen, Kommunikation zu praktizieren, zu leben!

– Der Mensch ist ein soziales Wesen –

Wir ordnen uns der sozialen Etikette unter, was so viel bedeutet wie, dass wir Statussymbole akzeptieren, im Allgemeinen haben wir eine Entwicklung – gerade unter Männern -, dass man sich über seine Gefühle ohne Hohn entgegen zu treten, nicht äußern darf. Es gilt männlich zu wirken und das bedeutet: Keine Schwächen zeigen, Gefühle werden ja mittlerweile als Schwäche gesehen. Allein die Möglichkeit sich zu öffnen, bietet dem Angreifer ja einen wunden Punkt, als wären wir alle so misstrauisch – ist das denn wirklich so?! „Mein Haus, mein Auto, meine Bitch.“

Kommen wir zum witzigen Teil meines Gedankens:

  • Der nackte Mann

Ich hoffe Ihr könnt Euch noch an diesen einen frechen Vergleich von mir erinnern, als Denkstütze gibt’s das (Haha!) Schlagwort langer Penis.

Keinerlei Scham verspüre ich, wenn ich einem Fremden oder einem Freund von einem intimen Erlebnis erzähle, sei es dass ich mich im besoffenen Kopf mit irgendwelchen Spacken angelegt hatte oder dass ich mal die eine oder andere sexuelle Erfahrung mit einem Typen machte (Hier weinenden oder lachenden Smiley einfügen). Ich lege die Tatsachen offen nieder, wie als würde ich mein Glied präsentieren und es in seiner vollen Pracht herumzeigen. Ob ich mich damit profiliere? In den meisten Fällen will ich eine Reaktion provozieren und neugierig sein, wie die Menschen plötzlich unsicher werden und sich die Frage stellen: „Was will der Typ hier eigentlich von mir?“

Soll isch Eusch mal was sageeen? Meistens glaubt man mir gar nicht und woran liegt das? Weil sie davon ausgehen, sie würden so etwas ja selbst nie erzählen! Die Wahrheit ist unglaublich geworden, weil man keine Zeit hat darüber nachzudenken ob etwas wahr oder falsch ist, HM? Lieber gar keine Gedanken machen, aber wieso? Keine Zeit, man! „Ich muss dann mal weiter, denke mein Hund scheißt mir gerade die Hütte zu. Muss ja einer sauber machen. Tschüss.“

Selbstverwirklichung, wie sie mich ankotzt! Job, Ausbildung, Karriere, das ist doch nicht alles, nur das halbe Leben. In der anderen Hälfte sollte man sich sozial engagieren, neue Leute treffen, jemanden anhüpfen, ablecken, kratzen, beißen oder fürs erste Mal einfach die Hand schütteln. Vor zwei Jahren war das noch überhaupt kein Problem, ich bin in den Zug gestiegen, schnappte mir einen Vierer-Sitz, der Nächste der dann kam war der Gearschte, nicht mit dem Arsch ins Gesicht, aber vielleicht einfach mal eine persönliche Frage gestellt, wie z. B. „Wohin geht’s?“ oder mein Favorit „Was hast Du für eine politische Einstellung und welche Partei gefällt Dir am meisten und wieso?“.

– „Persönliche Umfrage, der Herr, bitte mal kurz das Gehirn benutzen, danke.“

Ihr könnt mich lieben oder hassen, ich habe auch schon mal die NPD gewählt und sogar die AfD. Aber hey – die Piraten auch schon, hat alles nichts gebracht. Den nächsten Wahlzettel den ich ausfülle, beschmiere ich mit Popeln und Kaffeeflecken, mache ihn ungültig, damit meine Stimme versinkt in den tiefsten Bunkern des nationalsozialistischen Untergrunds (So viel Scheiße wie mir dabei einfällt, kann ich im Leben nicht ‚ausdrücken‘).

Wenn es nach mir gehen würde und ich einen Wunsch frei hätte, wäre das in diesem Fall eine Bitte an Euch alle: Sucht den Dialog – scheißegal ob Ihr rechts, links, geradeaus, den Arsch im Gesicht, die Eier am Kinn oder die Hand am Sack habt, lernt Euch kennen, geht ‚was trinken, essen oder vögeln.

– Egal was Ihr wie sagt, alles was den Kopf verlässt, belastet Eure Schultern nicht und schafft Erleichterung! –

 

Ich wünsche allen die das lesen ein friedvolles/konfliktgefülltes Leben, Unterschiede sind da um verstanden zu werden, nicht verurteilt.

 

DAS musste ich jetzt mal loswerden, also seid wachsam und denkt Euch Euren Teil, postet Euren Shit als Kommentar im unteren Bereich, abonniert mich und schenkt mir ’n bisschen Feedback, vorausgesetzt Ihr nehmt Euch die Zeit dafür (Hier arroganten Zwinker-Smiley einfügen).

Fröhliches Konsumfest an alle und ich empfehle Euch nicht selbst etwas zu kaufen, sondern anderen eine Freude zu bereiten.
OVER AND OUT ❤

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3 Kommentare

  1. Andrea · Dezember 23, 2015

    Halli Hallo und Hallöchen.

    Gefällt mir

  2. Andrea · Dezember 23, 2015

    Der 1. Beitrag über die „Macht‘ der Worte, meine Interpretation; hoat mir persönlich sehr gut gefallen!
    Wie ich meine Worte ausspreche, betone, ohne den anderen zu sehen, kann echt heisss werden… (grins, lechzt)

    Gefällt mir

  3. Maik · Dezember 23, 2015

    Wenn man sich das so durchliest weiß man garniert so genau….wieso schmunzel ich jetzt denn irgendwie hat dies ja etwas sehr tiefsinniges. ..etwas womit viele Leute „leider“ garnichts mit anfangen können. Doch sobald man die Zeilen Stück für Stück verschlungen hat merkt man erst Wie nah die Zivilisation und die Gepflogenheiten dem Untergang geweiht sind . Denn in der heutigen Zeit ist das Wort „ich“ und „zeit“ kaum noch in einem reinen und ehrlichen Satz kompatibel. ..was ich persönlich schade finde deshalb nehme ich mir die zeit um dir „dem Verfasser “ hast du gut gemacht zu sagen…

    Gefällt 1 Person

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