Theatralische Hausmannskost (Das Temperament)

Hallöchen und guten Abend.

(Durch den Wind wie Segelflieger)

Hier sind wir also wieder zurück in den Katakomben meines Gehirns, herzlich willkommen und schön dass Du wieder da bist.

Als erste Thematik befassen wir uns doch (un)freiwillig mit dem „Temperament“.

Der eine oder andere hat sich darüber sicherlich schon den einen oder anderen Gedanken gemacht und im Volksmund redet man von temperamentvollen Persönlichkeiten, wenn Du Deine Freundin – Achtung, extra dämlich klingendes Wort gewählt – in flagranti mit Deinem Besten Freund erwischst, also seine Zehen nach unten gerichtet und ihre nach oben, waagerecht, im Bett und höchst wahrscheinlich stönend.

Temperamentvoll bist Du dann wenn Du rumschreist und ihn aus der Wohnung prügelst, lustiger wird’s wenn sie auch noch fliegen lernt oder Bekannschaft mit Harry Hackebeil oder Kevin Kettensäge macht, übrigens sind Gewaltfantasien tatsächlich tröstend oder zumindest befriedigend, einfach mal beim eigenen Chef ausprobieren oder anderen Leuten, die Dir auf den Sack gehen. Eventuell auch präventiv in Sachen Amokläufe, aber ich bin ja kein Professor, nur leidenschaftlicher Anreizschaffender.

 

Es folgt also eine Reaktion auf eine Aktion, ob man da jetzt direkt involviert ist oder nicht, den Unterschied macht dann nur die Intensität. Impulsivität ist ein Temperament, das sich meistens nach außen hin präsentiert, wenn das Maß voll ist, das Gegenteil ist dann die Explosivität, weil es jedes Mal knallt, nur eben nicht so laut wie bei jemandem der eine starke Portion im Inneren braut, das ballert dann nicht so oft, aber dafür sehr laut.

Das Temperament ist der Taktgeber, man muss nicht immer laut reagieren und auch nicht immer leise, das  zeigen uns dann die Nachwirkungen auf ein Ereignis oder ein Spektakel, das uns in jener Sekunde geprägt hat.

Es prallen Schallwellen in Dein Gesicht und Du entscheidest ob Du Dich von ihnen anstecken lässt und ein Echo von Dir gibst oder Du sie absorbierst, in Dein Innerstes aufnimmst und im Einklang mit Dir selbst verarbeitest, manchmal entsteht dabei Frust, Kälte, Erkenntnis, Feuer oder Lebenskraft, das kommt immer auf Deinen Blickwinkel an, wie DU „temperierst“, ob Du es annimmst oder von Dir stößt.

(Ich finde es wichtig, viel auszuprobieren)

 

Tempo-Taschentuch, Feder im Wind, eiskalt, steinhart, sensibel, Furzkissen, Keks, Stahlhammer oder Geteebeutelter (Wenn Du’s verstanden hast, weißte Bescheid.)

Hat ja alles seine Vor- und Nachteile, ich für meinen Teil bin ein nach innen gepolter Vulkanmensch, so brodel ich also Stunden, Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre vor mich hin und irgendwann kommt dann ein großer Knall und die Welt steht für wenige Minuten auf dem Kopf. Meiner Meinung nach kann man auch getrost den ganzen Tag Fluchen, nur damit man diesen seelischen Ballast nicht fressen muss, nichts geht über ein herrliches „Verfickte Scheiße!“ oder mein persönlicher Favorit „Pisse“. Ich verweise nochmal auf meine Einleitung, Pisse hat eindeutig eine 10 verdient, denn was reimt sich auf Pisse? Genau, Power.

Brüllen ist auch ganz wichtig, probier’s aus!

Hol tief Luft, sieh jemanden an den Du nicht leiden kannst und präsentiere ihm Deinen Zorn, einfach nur um ihm Deinen Respekt zu zollen und ihm mit Ehrlichkeit Deine Aufrichtigkeit zu zeigen, Du kannst ja erst mal damit üben Deinen Stinkefinger auszupacken, während er mit dem Rücken zu Dir steht (Du kleiner Feigling, hihi). So schlecht ist das gar nicht: Man munkelt die besten Freundschaften entstehen aus Schlägereien, muss aber nicht! Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, die besten Diskussionen führte ich mit guten Freunden die immer die Gegenseite darstellten.

(Natural Born Chiller)

 

Offenheit bedeutet Ehrlichkeit und davon habe ich genug. Ich schreibe den Blog, weil ich darauf hoffe Menschen vielleicht irgendwie eine kleine oder große Inspiration sein zu können und bin daher auch auf Euer Feedback angewiesen, da ist sicherlich nicht für jeden was dabei, aber hier geht’s ja nicht nur um Unterhaltung sondern auch oder gerade um Produktivität, es geht mir ja darum Euch einen Teil von meiner Sicht näher zu bringen, der Euch eventuell ergänzend zur Seite steht.

An der Oberfläche kratzen ist easy, schwierig wird’s wenn man den inneren Kern erreichen will. Wissenschaft ist eigentlich nur der Begriff dafür, das was man selbst als Wissen ansieht so zu formulieren, so zu reproduzieren, dass es allen zugänglich ist, aber wir reden hier von tiefgreifenden psychologischen Ein- und Ausdrücken, Verhaltensweisen, etc., das macht mich aber nicht zum Hobbypsychologen, oder doch?

Was ist der Unterschied zwischen einem Mann in einer schweren Rüstung und einem Nackten?

Der Nackte hat keine Geheimnisse und den längeren Penis.

 

 

Schluss, jetzt.

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